Call for Papers

für den Fachkongress 2027

Logo des Fachkongresses eingebettet in 3 Sprechblasen

Am 17. und 18. März 2027 richtet Hessen den 15. Fachkongress des IT-Planungsrats im Lokschuppen Marburg aus. Der besondere Veranstaltungsort ist dabei mehr als nur eine Kulisse: Wo einst Züge aufbrachen, um Menschen und Orte miteinander zu verbinden, wollen wir heute neue Verbindungen für die digitale Verwaltung schaffen. Zwischen Bund, Ländern und Kommunen, zwischen Strategie und Umsetzung, zwischen Verwaltung und ihren Zielgruppen – und vor allem zwischen Menschen, die gemeinsam etwas bewegen wollen.

Beschäftigte der öffentlichen Verwaltung aus Bund, Ländern und Kommunen, die in die Digitalisierung der Verwaltung eingebunden sind und sich für die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung engagieren, erwarten 2 Tage voller Inspiration, Austausch, Impulse und Best Practice.

 

Wir laden Sie herzlich ein, den Fachkongress aktiv mitzugestalten!

Mit unserem Call for Papers suchen wir engagierte und erfahrene Mitstreiter:innen aus Kommunen, Landes- oder Bundesverwaltungen sowie aus Wissenschaft und Forschung, die ihre Erfahrungen, Projekte, Ideen und Perspektiven mit der Verwaltungscommunity teilen möchten.

Gesucht werden insbesondere praxisnahe, kreative und zum Austausch einladende Beiträge: Neben spannenden Panels auf strategisch-politischer Ebene und Vorträgen (alleine oder im Duett) zu besonderer Expertise oder Best Practice soll Raum geboten werden für partizipativ gestaltete Workshops, Live-Demos und andere innovative Formate. Wir wollen mit dem Fachkongress unterschiedliche Perspektiven öffnen – für Projekte, die bereits erfolgreich umgesetzt wurden, ebenso wie für Konzepte, die noch am Anfang stehen oder für deren Umsetzung die richtigen Partner gesucht werden.

Damit der Fachkongress einen offenen und fachlichen Austausch innerhalb der Verwaltungscommunity ermöglicht, richtet er sich ausschließlich an Beschäftigte der öffentlichen Verwaltung, politische und fachliche Entscheidungsträger:innen sowie an Wissenschaft und Forschung. Beiträge von kommerziellen Unternehmen sowie eigenständige Programmbeiträge öffentlicher IT-Dienstleister sind daher nicht vorgesehen. Vertreterinnen und Vertreter öffentlicher IT-Dienstleister können jedoch als aktive Teilnehmende an Programmpunkten mitwirken, die von einer Verwaltung im Rahmen des „Call for Papers“ angemeldet und gemeinsam mit Teilnehmenden aus der öffentlichen Verwaltung gestaltet werden. Programmbeiträge einzelner öffentlicher IT-Dienstleister sind ausgeschlossen.

Der Kongress 2027 richtet seinen Fokus auf folgende Themen:

Moderne Verwaltung für Gesellschaft und Wirtschaft 

Hier steht die Verwaltung in ihrer Rolle als Dienstleisterin im Mittelpunkt. Wie gelingt ein professioneller und kundenorientierter Umgang mit den Bürger:innen oder Unternehmen mit all ihren unterschiedlichen Erwartungen und digitalen Voraussetzungen? Zentral ist dabei, wie die moderne Verwaltung – insbesondere auf kommunaler Ebene – aufgestellt ist oder sich ausrichten muss, damit sie mit dem Tempo rasant wandelnder Rahmenbedingungen Schritt halten kann. Das betrifft gleichermaßen die Etappen zur Realisierung des Deutschland-Stack wie auch die Initiativen zur Staatsmodernisierung und weitere Ansätze, die der Interaktion zwischen öffentlicher Verwaltung und ihren Zielgruppen zugutekommen.   

Zukunftsfähige Konzepte für die Verwaltung

Die Ziele sind anspruchsvoll, die Ressourcen begrenzt und es besteht enormer Umsetzungsdruck.  In diesem Themenfeld soll es darum gehen, wie es die Verwaltung schaffen kann, neue Aufgaben und strukturelle Veränderungen in ihre Organisation und Arbeitsprozesse zu integrieren. Dabei stellen sich Herausforderungen in vielfältiger Weise: in Verwaltungskultur und Führung, Kommunikation im Innenverhältnis und Changemanagement, der Entwicklung und Förderung digitaler Kompetenzen und einem modernen, bedarfsgerechten Wissensmanagement. Nicht zuletzt spielt die zeitgemäße digitale Ausstattung der Arbeitsplätze eine entscheidende Rolle, damit die Verwaltung als moderne Einrichtung und kompetente Anlaufstelle auftreten kann.

Föderales Zusammenwirken – vom Beschluss zur Umsetzung

Kooperationen über föderale Ebenen und Ländergrenzen hinweg sind in Digitalisierungsfragen ein wichtiger Baustein für die flächendeckende digitale Transformation. Bund, Länder und Kommunen können über vereinbarte Strukturen und gemeinschaftlich genutzte Werkzeuge wirksame Effekte erzielen, die in der Fläche funktionieren. In diesen Fällen wirkt die föderale Zusammenarbeit wie ein Katalysator, mit dessen Hilfe ein konsistentes Spektrum an Services und Leistungen angeboten werden kann, von dem die Verwaltungen selbst und deren Adressaten profitieren. Im Fokus steht die Frage, wie strategische Beschlüsse in konkrete, nutzbare Lösungen überführt werden können. Eng verbunden damit ist eine Verständigung darüber, wie die föderalen Ebenen erfolgreich zusammenarbeiten können, damit zentrale Vorhaben wie der Deutschland-Stack in der Fläche wirksam zum Einsatz kommen.

Souverän & resilient

Digitale Sicherheit für den öffentlichen Sektor ist wichtiger denn je und stellt staatliche Einrichtungen vor die Herausforderung, sich schnell und effektiv auf komplexe Szenarien und mögliche Bedrohungen einzurichten. Der Schutz staatlicher Integrität, aber auch die Sicherung der kritischen Infrastruktur und damit der Funktionsfähigkeit der staatlichen Einrichtungen verlangt der digitalen Verwaltung tragfähige Strategien und wirksame Interventionsoptionen ab. Für den täglichen Verwaltungsbetrieb geht damit einher, Abhängigkeiten abzubauen und digitale Souveränität zu stärken. 

Workshops und interaktive Impulse

Der Innovationszug versteht sich als Forum für eine große Bandbreite an Beiträgen aus der digitalen Verwaltungswelt, erfolgreichen Projekten, die schon zur Umsetzung gekommen sind, Konzepten, deren Realisierung noch ansteht oder für die vielleicht noch Partner gesucht werden. Gleichermaßen willkommen sind Impulse aus Wissenschaft und Forschung, die der digitalen Verwaltung zusätzlichen Antrieb liefern können.

Beitragseinreichung

Wenn Sie sich am Programm beteiligen möchten, reichen Sie Ihre Idee für eine Session über das Online-Formular bitte bis zum 30.09.2026 um 24:00 Uhr ein. Es können nur Vorschläge berücksichtigt werden, die fristgerecht und vollständig eingereicht werden. Die im Formular abgefragten Informationen haben wir in einer Datei zusammengefasst, sodass Sie sich vor Ausfüllen des Formulars informieren können. Bitte beachten Sie, dass Beiträge kommerzieller Unternehmen nicht zugelassen werden.

 

Übersicht der zu beantwortenden Fragen für den Call for Papers herunterladen

Zum Online-Formular für die Beitragseinreichung

 

Das Organisationsteam des Fachkongresses freut sich auf Ihre Ideen und Beiträge und ist gespannt darauf, welche Erfahrungen, Projekte und Perspektiven Sie mit nach Marburg bringen. Steigen Sie ein, knüpfen Sie neue Verbindungen und gestalten Sie die digitale Verwaltung von morgen mit!