Call for Papers

Herzliche Einladung zur Mitwirkung am Fachkongress 2022

„Verwaltung für das 21. Jahrhundert - einfach, agil, digital, krisenresilient“ - unter diesem Motto richtet das Saarland den 10. Fachkongress des IT-Planungsrates aus. Nach dem virtuellen Format im letzten Jahr soll der Dialog wieder persönlicher werden und der Kongress vom 09. bis 10.03.2022 in Saarbrücken stattfinden.

Der jährliche Fachkongress bietet ein Forum, um politische und strategische Themen des IT-Planungsrats in den Verwaltungen des Bundes, der Länder und der Kommunen zu diskutieren. Dabei stehen Vernetzung, Wissenstransfer, der Austausch von Praxiserfahrungen und das Setzen von neuen Impulsen im Vordergrund.

Passend dazu findet der Kongress auf dem Gelände der Universität des Saarlandes statt. Die rund 400 Teilnehmer:innen dürfen sich auf einen inspirierenden Ort, auf spannende Themen und auf den persönlichen Austausch freuen - natürlich unter Einhaltung eines umfassenden Hygienekonzeptes.

Zielgruppe des Kongresses sind Beschäftigte der öffentlichen Verwaltungen aller Ressorts, insbesondere politische und fachliche Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, die Interesse haben an:

  • Verwaltungsdigitalisierung und -modernisierung
  • Innovation und Strategien für die Öffentliche Verwaltung
  • Technische Zukunftskonzepte, Cloud, Datenschutz und IT-Sicherheit
  • Modernem Arbeiten, Führung

Damit der Fachkongress konstruktive fachliche Diskussionen und Austausch für diesen Teilnehmendenkreis ermöglicht, sollen keine kommerziellen Unternehmen teilnehmen.

Schwerpunkte des Programms

Digitalisierung kann einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, die Funktionsgrundlagen und die Resilienz des Staates und der Gesellschaft zu sichern und zu verbessern. Die Bedeutung einer digitalen Verwaltung samt vollständig digitalen Verwaltungsprozessen hat nicht zuletzt die Corona-Pandemie deutlich vor Augen geführt.

Beispielhafte Themen:

  • New Work, beispielsweise Homeoffice
  • beschleunigte Bearbeitung und Auszahlung von Hilfsmitteln durch digitale Anträge
  • digitale ebenenübergreifende Vernetzung

Durch echte Ende-zu-Ende-Digitalisierung vom Antrag zum Bescheid werden die Fachkräfte in den Verwaltungen von redundanten, fehleranfälligen Routineaufgaben und Medienbrüchen entlastet und befähigt, sich um die eigentlich wichtigen Arbeiten, die Arbeit am Menschen, für die Bürgerinnen und Bürger, für die Wirtschaft, zu kümmern.

Beispielhafte Themen:

  • Digitalisierung im Rahmen von Gesetzesvorhaben
  • Reduzierung von Verwaltungskomplexität durch rechtliche Anpassungen
  • Durchgängig digitale Verwaltungsprozesse
  • (Teil-)Automatisierung von Verwaltungsprozessen, RPA

Die Corona-Pandemie hat gezeigt: Wir brauchen Digital-Courage. Wir brauchen eine Revolution in der Kultur, in der wir digitale Innovationen vorantreiben, wir brauchen Mut zum bewussten und kalkulierten Eingehen von Risiken, zur Übernahme von Verantwortung. Nur dadurch können Chancen genutzt werden.

Beispielhafte Themen:

  • Erfahrungen aus OZG-Digitalisierungslaboren
  • Best-practice-Ansätze bei MVP- und Pilotverfahren

Die Erfahrung der letzten beiden Jahre hat auch gezeigt: Wir müssen vorhandene Verwaltungsabläufe ergänzen und aufbrechen durch agile Verfahren, durch kalkuliertes Eingehen von Risiken, durch bewusstes Entscheiden, auch wenn nicht alle Informationen vorliegen und alle eventuellen Folgewirkungen vollständig eingeschätzt werden können. In der Corona-Pandemie hat die Verwaltung gezeigt, dass sie mit Entscheidungen unter den Vorzeichen von Unsicherheit in Krisensituationen umgehen kann. Nun müssen wir beweisen, dass es uns auch in Normalzeiten gelingt, uns an die veränderten Rahmenbedingungen anzupassen und in Innovationsbereichen anders zu agieren als im traditionellen Verfahren.

Beispielhafte Themen:

  • Agiles Projektmanagement in der Verwaltung
  • Agiles Personalmanagement: auch in Nicht-Krisenzeiten möglich?

Innerhalb der Digitalisierung haben die Bereiche Künstliche Intelligenz (KI) und Cybersicherheit ein ähnlich revolutionäres Potenzial wie vor 20 Jahren die Webtechnologien oder vor 200 Jahren die Dampftechnologie in der Industriellen Revolution. Genauso wie die Digitalisierung ein Grundpfeiler für unsere Gesellschaft, die Wirtschaft, Forschung und den Staat geworden ist, genauso entscheidend ist, die Digitalisierung möglichst sicher und vertrauenswürdig auszugestalten. Nur dann werden digitale Produkte genutzt und mit einem guten Gefühl eingesetzt.

Beispielhafte Themen:

  • Einsatz von KI zur automatisierten Entscheidungsfindung
  • KI-Unterstützung der Sachbearbeiter im Rahmen von Anträgen
  • Cybersicherheit als ein Grundpfeiler der digitalen Souveränität

Zurzeit planen wir mit ca. 25 thematisch zu besetzenden Slots. Pro Slot sind max. 45 min inkl. Diskussion angesetzt, der von den Referent:innen komplett selbst gestaltet und durchgeführt wird.

In einem eigenen Forum wollen wir erstmalig auch innovativen Unternehmen und Startups Gelegenheit geben, Ideen und Zukunftskonzepte für eine moderne Verwaltung zu diskutieren.

Beitragseinreichung

Wir möchten Sie einladen, sich aktiv am Programm zu beteiligen. Interessierte aus Kommunen, Landes- oder Bundesverwaltungen sowie wissenschaftliche Einrichtungen sind eingeladen, entsprechende Beiträge einzureichen. Besonders gefragt sind Ideen, wie der Dialog in den gewählten Schwerpunktthemen des Fachkongresses 2022 gefördert werden kann.

Ihre Vorschläge können Sie bis zum 22.11.2021 bei uns einreichen und auf diese Weise das Programm des kommenden Fachkongresses mitgestalten. Wir sind schon sehr gespannt auf Ihre Ideen. Eine Rückmeldung erfolgt nach Auswertung durch das Organisationsteam des Fachkongresses des IT-Planungsrates.

Bitte verwenden Sie zum Einreichen Ihres Vorschlags ausschließlich folgendes Formular und senden es an anmeldung@fitko.de. Fragen können Sie ebenfalls an diese Mailadresse adressieren.

Hinweise zur Datenverarbeitung

Diese Datenschutzerklärung gilt für das Referent:innenmanagement des Fachkongresses des IT-Planungsrat, also den Call for Papers, die Auswahl der Beiträge und die Weiterleitung an das durchführende Land. Sie gilt nicht für die Datenverarbeitung auf dem Fachkongress selbst, hier ist das durchführende Land datenschutzrechtlich verantwortlich. Diese Datenschutzerklärung geht der allgemeinen Datenschutzerklärung der FITKO vor, soweit sie nicht auf diese verweist.

Bezüglich der Kontaktdaten der Verantwortlichen, des Datenschutzbeauftragten und der Datenschutzaufsichtsbehörde sowie hinsichtlich Ihrer Betroffenenrechte gehen wir davon aus, dass diese Informationen bereits vorliegen. Sie können sie jederzeit unter www.fitko.de/datenschutz abrufen.

Verarbeitung personenbezogener Daten und Verwendungszweck

Mit Ihrer Bewerbung um einen Vortrag auf dem Fachkongress verarbeiten wir die folgenden Daten von Ihnen und ggf. weiteren von Ihnen angegebenen Kontaktpersonen:

  • Vorname, Nachname,
  • Institution, für die Sie tätig sind,
  • Bundesland und Ebene der Institution (Bund, Land, Kommune usw.)
  • eine E-Mail-Adresse sowie
  • eine telefonische Erreichbarkeit für Rückfragen
  • Auf dem Fachkongress selbst werden ggf. Ton- und Bildaufnahmen, auch zur Veröffentlichung im Internet per Stream und Download, angefertigt. Die datenschutzrechtliche Verantwortung hierfür liegt in der Regel bei dem ausrichtenden Land.

Die Datenverarbeitung erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. e DSGVO i. V. m. § 3 Abs. 1 HDSiG zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben der FITKO. Der Zweck besteht in der Auswahl geeigneter Referent:innen für den bevorstehenden und zukünftige Fachkongresse. Die von uns erhobenen personenbezogenen Daten werden bei uns gelöscht, sofern Sie dies wünschen und eventuelle Aufbewahrungsfristen abgelaufen sind (Kontakt aufnehmen).

Weitergabe von Daten an Dritte

Die im Rahmen der Bewerbung erhobenen Daten werden nach Auswahl der Referent:innen an das ausrichtende Land zur Organisation der Teilnahme an der Veranstaltung (Zeitpunkt und Eingang des Vortrages etc.) übermittelt.