Unternehmenskonto/-en

27.06.2019 | 29. Sitzung | Beschluss 2019/22

  1. Der IT-Planungsrat greift das Bedürfnis der deutschen Unternehmen nach einfachen und schnellen Onlinediensten auf und stellt dieses Ziel in das Zentrum der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) für Verwaltungsleistungen mit Unternehmen in den nächsten Jahren.
     
  2. Der IT-Planungsrat beschließt als wesentlichen Schritt, dass Unternehmen deutschlandweit ihre Konten für Verwaltungsdienstleistungen nur einmal einrichten müssen und dann überall nutzen können.
     
  3. Der IT-Planungsrat nimmt die Anforderungen aus Wirtschaftsverbänden und Unternehmen aus Nutzersicht zur Kenntnis.
     
  4. Der IT-Planungsrat bittet die Projektgruppe "eID-Strategie" (PG "eID-Strategie"), die Standards zur Interoperabilität festzulegen sowie die technischen Konzepte zur Herstellung der Interoperabilität umzusetzen und über den erreichten Stand in der 30. Sitzung zu berichten.
     
  5. Der IT-Planungsrat bittet das Koordinierungsprojekt "Unternehmenskonto/-en", die Anforderungen der Wirtschaft zu erheben, dabei die Konvergenz der Unternehmenskonten zu gewährleisten und die Anforderungen an die PG "eID-Strategie" zur Herstellung von Interoperabilität weiterzugeben.
     
  6. Der IT-Planungsrat garantiert, dass die vorhandenen Authentifizierungslösungen für die deutsche Wirtschaft (derzeit "5+x") konvergent im Sinne von Punkt 2 weiterentwickelt werden, und bittet den Federführer des Koordinierungsprojektes (Bremen) um einen Bericht zur 31. Sitzung.