IT-Planungsrat

Fachkongress des IT-Planungsrats: Willkommen in d-Land: Digital denken, handeln, verwalten

Terminankündigung für den 6. Fachkongress des IT-Planungsrats am 16./17. April in Weimar

Ausgabejahr 2018
Datum 13.04.2018

Berlin - "Wie erhöhe ich die Attraktivität von Verwaltungsangeboten?", "Wie digitalisiere ich die Verwaltung zügig?" oder "Welche neuen Trends können aufgegriffen und sicher umgesetzt werden?" werden auf dem diesjährigen Kongress des IT-Planungsrats am 16. und 17. April in Weimar diskutiert und beantwortet. "Die Bürger sind von der Wirtschaft und im privaten Bereich nutzerorientierte und komfortable Online-Services gewöhnt und genau das erwarten sie zu Recht auch von der Verwaltung", betont der Vorsitzende des IT-Planungsrats, Staatssekretär Klaus Vitt, vor dem Auftakt zum 6. Fachkongresses des IT-Planungsrats: "Wir müssen also nachlegen! Künftig müssen mehr Verwaltungsleistungen per Mausklick angeboten und erledigt werden - auch um in Europa mitzuhalten."

Im Anschluss an die 25. Sitzung wird der IT-Planungsratsvorsitzende Klaus Vitt an der Seite der stellvertretenden Thüringer Ministerpräsidentin Heike Taubert den 6. Fachkongress des IT-Planungsrats eröffnen. Um die großen Potenziale der Digitalisierung zu erschließen, sei laut Vitt eine gute, verlässliche Kooperation auf allen drei Ebenen erforderlich. Diese werde auch bereits gelebt. Auch für die weitere Planung des Portalverbundes, dessen Fortschritte beim Fachkongress vorgestellt werden, habe der IT-Planungsrat in einer Sondersitzung im Februar wichtige Weichen gestellt. In den vergangenen Wochen und Monaten sei vieles auf den Weg gebracht worden, dass ihm zeigt, dass wir bei der Digitalisierung der Verwaltung gut unterwegs sind, so Vitt. Es bedürfe aber dringend weiterer Fortschritte, vor allem, wenn man auf andere europäische Länder blickt. Als Beispiel nannte der Vorsitzende Dänemark, wo fast alle öffentlichen Dienstleistungen bereits über das eigene Verwaltungsportal bereitgestellt werden.

"Sowohl die Anzahl der Themenvorschläge als auch die Zahl der Teilnehmermeldungen waren enorm. Es ist kein Stuhl mehr frei.", freut sich der CIO des Gastgeberlandes Thüringen Dr. Hartmut Schubert über das überwältigende Interesse am diesjährigen Fachkongress. "Weimar ist ein besonderer Ort des Denkens und der Innovation", so Schubert weiter. "Die Protagonisten des Bauhauses suchten in Weimar Lösungen auf die Fragen nach der Lebensgestaltung von Heute und Morgen. Auch die Digitalisierung erfordert neue Antworten für unser Zusammenarbeiten und unser Zusammenleben. Ich bin mir sicher, Weimar ist der richtige Ort für neue Impulse im E-Government in Deutschland."

Kernthemen der Veranstaltung sind:

  • "Ran an den Bürger" mit Best Practices aus den Bereichen digitale Beteiligung, Nutzerzentrierung sowie Portalverbund und Fragestellungen, ob und wie die Verwaltungsdigitalisierung genau gestaltet werden muss, damit sie nutzerfreundlich ist und zu spürbarer Erleichterung für Bürgerinnen und Bürger führt.
  • Bei "Digitalisierung, Trends und Verwaltung" geht es um die gewachsenen Anforderungen an Fachverfahren. Zahlreiche Modelle und Ansätze, wie Künstliche Intelligenz, Smart Contracts, automatisiertes Verwaltungshandeln und Chatbots, werden vorgestellt. Es wird diskutiert, ob sie das Potenzial besitzen, die Verwaltung zu revolutionieren und sich in der Praxis künftig bewähren. Zugleich wird die Innensicht nicht vernachlässigt: E-Kompetenz und Fragen der "Employability" in einer digitalen Arbeitswelt konnten mitdiskutiert und gemeinsam erarbeitet werden.
  • "IT-Planungsrat - zwischen OZG und FITKO" mit der Frage nach der Rolle des IT-Planungsrats im neuen institutionellen Gefüge nach der Bundestagswahl oder warum die Kommunen der Erfolgsfaktor in der Zusammenarbeit bei den Schwerpunktvorhaben Portalverbund und Digitalisierungsprogramm sein können.
  • "Datenschutz und Cybersicherheit" bietet Inhalte zur neuen Datenschutzgrundverordnung, praktische Hilfe bei Datenschutz-Folgeabschätzung und Lösungsansätze für eine effektive, Ebenen übergreifende Zusammenarbeit in der Informationssicherheit - für den Fall, wenn's dann doch mal passiert ist.

Weimarhalle bei NachtBildVergroessern Weimarhalle bei Nacht Quelle: weimar GmbH Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Kongress- und Tourismusservice

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich auf Impulsreferate von Martin Jordan, Government Digital Service (UK), zur "Nutzerakzeptanz, dem Sorgenkind der digitalen Verwaltung" und dem Bericht von Adam Lebech, dem stellvertretenden Generaldirektor der Dänischen Digitalisierungsbehörde zur Digitalisierung in Dänemark freuen. Zwei Podiumsdiskussionen, die das Thema Umsetzungsfrist und Digitalisierungsfortschritt durch das Onlinezugangsgesetz (OZG) aufgreifen sowie zahlreiche Formate, die die Möglichkeit zum aktiven Mitgestalten, Mitdiskutieren und zur gemeinsamen Erarbeiten von Ergebnissen einladen, werden angeboten.

Weitere Informationen zum Fachkongress des IT-Planungsrats sowie Impressionen der Veranstaltung finden Sie auf www.fachkongress.it-planungsrat.de.