IT-Planungsrat

Staatsministerin Dorothee Bär zu Besuch im Digitalisierungslabor Wohngeld

Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung im Bundeskanzleramt, hat am 21. November das erste Digitalisierungslabor besucht. In Digitalisierungslaboren arbeiten interdisziplinäre Teams aus Fachexperten der Verwaltung, Designer, Techniker, Projektmanager und vor allem Nutzer gemeinsam an neuen digitalen Verwaltungsleistungen. In der "Factory Görlitzer Park", mitten in Berlins IT-Szene, konnte Staatsministerin Bär live den Nutzertest eines neu konzipierten digitalen Wohngeldantrags verfolgen und damit einen Eindruck gewinnen, wie Verwaltungsleistungen nutzerfreundlich digitalisiert werden.

Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung im Bundeskanzleramt, verfolgt den Nutzertest zu einem neu konzipierten digitalen Wohngeldantrag in der "Factory Görlitzer Park".BildVergroessern Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung im Bundeskanzleramt, verfolgt den Nutzertest zu einem neu konzipierten digitalen Wohngeldantrag in der "Factory Görlitzer Park". Quelle: Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

Bei dem Test klickten sich zwei Wohngeldbezieherinnen durch die neu entwickelte Anwendung. Mit dem Team des Digitalisierungslabors besprachen sie dabei, inwieweit der Prototyp bereits gut funktioniert und wo aus Nutzersicht noch Änderungen nötig sind. Aufbauend auf dem Feedback kann der digitale Wohngeldantrag jetzt weiter verbessert werden.

Dorothee Bär zeigte sich im Anschluss überzeugt von dem Ansatz des Digitalisierungslabors: "Wir machen hier als Bundesregierung ernst damit, die Bürgerperspektive in den Mittelpunkt zu stellen und die Verwaltungsangebote so bürgerfreundlich wie möglich zu machen."

Das Konzept für den digitalen Wohngeldantrag ist nun nahezu fertiggestellt. Mitgewirkt haben insbesondere die Wohngeld- und E-Government-Referate des Bundes sowie der Länder Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Thüringen; außerdem involviert waren die Stadt Erfurt und der Saale-Orla-Kreis.

Mehrere Bundesländer prüfen bereits die gemeinsame Implementierung des digitalen Wohngelds. Im Implementierungsprojekt soll anhand des im Digitalisierungslabor getesteten Prototyps eine funktionale Version des Online-Wohngeldantrags entwickelt werden.

Das Vorhaben soll im Rahmen des Digitalisierungsprogramms gemäß Onlinezugangsgesetz umgesetzt werden. Alle digitalen Verwaltungsleistungen werden bis 2022 auf den Verwaltungsportalen des Bundes und der Länder bereitgestellt und die Portale werden technisch so verknüpft, dass alle Leistungen auf allen Portalen gefunden und genutzt werden können.

Informationen der Bundesregierung über das Wohngeld-Labor finden Sie hier.