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Open Government

Förderung des Open Government (Offenes Regierungs- und Verwaltungshandeln)

Das Projekt „Förderung des Open Government“ widmet sich weiterhin schwerpunktmäßig dem freien Zugang zu Daten der Verwaltungen aller Ebenen in offenen Formaten, kurz „Open (Government) Data“. Dies ist die Grundlage für alle Komponenten von Open Government: Transparenz, Partizipation und Kooperation.

2015 wird der Pilotbetrieb von „GovData – Das Datenportal für Deutschland“ in den Regelbetrieb übergehen. Die Aufgaben der Geschäfts- und Koordinierungsstelle sollen in HH wahrgenommen werden. Mit der Migration und dem dauerhaften technischen Betrieb soll ein externer Dienstleister beauftragt werden, wofür ein Vergabeverfahren durchgeführt wird.

Das Datenangebot wird laufend ausgebaut.

Wesentlicher Baustein der Projektarbeit wird - neben der Migration und Ausbau des Datenangebots - die Verbesserung der Metadatenqualität sein.

Die Basis für gute Metadaten (einheitliche strukturierte Beschreibungen) ist die sog. Open-Government-Data-(OGD-)Metadatenstruktur. Sie gibt vor, mit welchen Angaben einzelne Datensätze einheitlich zu beschreiben sind. Die Metadatenstruktur wurde von Vertretern des Bundes, der Länder und Kommunen gemeinsam entwickelt und berücksichtigt bereits eingeführte Metadatenstrukturen aus einzelnen Fachbereichen (vor allem aus der nationalen Umsetzung der INSPIRE-Richtlinie) sowie entsprechende internationale Entwicklungen. Die OGD-Metadatenstruktur soll nun durch den IT-Planungsrat standardisiert werden.

Über die im Metadatenkatalog enthaltenen standardisierten Metadaten sind die Daten einfach auffindbar und zugänglich. Voraussetzung dafür ist, dass die Metadaten eine einheitliche gute Qualität haben. Dies wird durch technische Werkzeuge und entsprechende Konventionen unterstützt, die kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Zur Vereinheitlichung der Nutzungsbestimmungen, d.h. der Aussagen dazu, in welcher Weise Daten durch Dritte genutzt werden können, wurde die Datenlizenz Deutschland entwickelt. Sie liegt inzwischen in der überarbeiteten Version 2.0 vor, die die Auswahl zwischen zwei offenen Varianten (mit und ohne Namensnennung) bietet. Sie soll möglichst umfassend eingesetzt werden.

Neben den Arbeiten im Zusammenhang mit GovData ist geplant eine Studie zu technischen Belangen der E-Partizipation durchzuführen.

Das jeweils Neueste zum Projekt erfahren Sie hier.

Federführung: Bund, Baden-Württemberg

Abschluss: 31. Dezember 2015

Fassung vom:
13.11.2014

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