IT-Planungsrat

DVDV 2.0

Weiterentwicklung des Deutschen Verwaltungsdiensteverzeichnisses (DVDV 2.0)

Mit der Einführung des Deutschen Verwaltungsdiensteverzeichnisses (DVDV) im Jahr 2007 wurde den Verwaltungen von Bund, Ländern und Kommunen ein zentrales Verzeichnis mit technischen Verbindungsparametern für die verwaltungsübergreifende, sichere Kommunikation zur Verfügung gestellt. Das DVDV bildet seitdem die Basis für den Datenaustausch verschiedener Fachverfahren im deutschen Verwaltungsraum. Dazu gehören unter anderem das Meldewesen, Pass- und Ausweiswesen, Personenstandswesen, sowie das Ausländerwesen.

Die Technologieentscheidungen entsprachen dem Stand der Technik zum Zeitpunkt der Konzeption des DVDV 2005-2006.

Ziel des Projektes "DVDV 2.0" ist es, die bestehende Infrastruktur technologisch anzupassen und somit nachhaltig und zukunftssicher auszubauen. Bei der Weiterentwicklung des DVDV gilt es, aktuelle technische Entwicklungen sowie veränderte rechtliche Rahmenbedingungen zu berücksichtigen (z. B. E-Government-Gesetz). Ferner werden Synergieeffekte im Kontext der Umsetzung von EU Verordnungen betrachtet.

Im Jahr 2013 wurde mit der Analyse- und Konzeptionsphase gestartet. 2014 erfolgt die Aus-schreibung. 2015 fand die 1. Angebotsphase statt, in deren Ergebnis festgestellt werden musste, dass die zur Verfügung stehenden Mittel für ein zukunftssicheres System nicht ausreichen werden. In der Folge wurde ein neues Budgetkonzept erstellt und gleichzeitig die bestehende Leistungsbeschreibung modifiziert. Der neue Zeitplan sieht eine Eröffnung der 2. Angebotsphase in 11/2015 und eine mögliche Aufnahme des Wirkbetriebes zu Beginn des 2. Halbjahres 2017 vor.

Federführung: Bund

Abschluss: 31. Dezember 2017

Weitere Informationen zum Deutschen Verwaltungsdiensteverzeichnis finden Sie auf der Projektseite unter www.dvdv.de.