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Standardisierung

Ziel des Vorhabens Standardisierung war die Entwicklung und Bereitstellung von fachlichen Standards für den elektronischen Datenaustausch (XÖV-Standards), so dass elektronische Prozesse innerhalb (G2G) und mit der Verwaltung (G2C, G2B) effizient und in einheitlicher Weise umgesetzt werden können. Verbindliche einheitliche Standards für den Datenaustausch stellen eine unverzichtbare Voraussetzung für durchgängige elektronische Geschäftsprozesse in der öffentlichen Verwaltung in Deutschland dar. Dies kann nur erreicht werden, wenn die beteiligten IT-Systeme / Fachverfahren in den einzelnen Behörden auf technischer und auf Fachdatenebene reibungslos miteinander kommunizieren. Hierfür sind neben technischen Standards vor allem fachliche und semantische Standards erforderlich. Die semantischen Standards beschreiben, welche Informationen im konkreten Prozess elektronisch übermittelt werden sollen und dürfen. In der öffentlichen Verwaltung werden diese auf XML basierenden Fachstandards als sogenannte XÖV-Standards bezeichnet.

Die Federführung des Vorhabens lag gemeinschaftlich beim Bund und der Freien Hansestadt Bremen (vertreten durch die OSCI-Leitstelle). Operative Unterstützung erhielten sie von der Bundesstelle für Informationstechnik (BIT), dem zentralen IT-Dienstleister des Bundes.

Weiterführende Maßnahmen im Bereich Standardisierung werden künftig von der Koordinierungsstelle für IT-Standards (KoSIT) übernommen.

 

Fassung vom:
28.02.2011

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